Aktueller Bericht vom 06.02.2019

Interview nach Sitzung des Verkehrsausschusses zum Thema Fortschritt beim Bau der Fechinger Talbrücke.

Im Saarländischen Rundfunk habe ich nach der Sitzung des Verkehrsausschusses über den Stand zur Planung der Fechinger Talbrücke berichtet und deutlich gemacht wie wichtig uns dieses Bauwerk als Teil des wichtigsten Verkehrsweges und als Einfahrt ins Saarland bzw. die Landeshauptstadt ist.

Arvato Call-Center bleibt in Eiweiler

Arvato: Gute Nachrichten für Standort und Mitarbeiter

Die CDU-Landtagsabgeordnete Sarah Gillen, Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr im Landtag des Saarlandes, bewertet die Bemühungen zur Sicherung des Standorts der arvato GmbH in Eiweiler positiv: „Es freut mich sehr, dass die Geschäftsführung ein Sanierungskonzept erarbeitet hat, das über die Erweiterung um profitable Kundenverträge die Arbeitsplätze am Standort sichern soll. Dies sind gute Nachrichten für die Beschäftigten der arvato GmbH. Wir als CDU-Landtagsfraktion haben von Anfang an deutlich gemacht, dass wir eine Schließung für voreilig halten. Gerade durch unsere Lage in der Grenzregion mit vielen französisch sprechenden Arbeitnehmern und der Entwicklung des Schwerpunkts der Cybersecurity hat arvato beste Möglichkeiten, sich auch als Unternehmen in diesem Bereich weiter zu entwickeln.“

Unmittelbar nach Bekanntgabe der Schließungsabsichten hatte die Vorsitzende des Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr im Landtag des Saarlandes eine Sondersitzung des Ausschusses einberufen. Dort hatten neben Dr. Gmelin als Vertreter der Geschäftsführung auch die Betriebsräte Herr Kunz und Herr Beermann sowie der Bürgermeister der Gemeinde Heusweiler, Thomas Redelberger, ihre Positionen und Meinungen geschildert. Sarah Gillen: „Wir hatten in der Sitzung sehr deutlich gemacht, dass wir als Parlament ein großes Interesse daran haben, gemeinsam nach Lösungen zu suchen, um den Standort zu retten. Auf diesem Weg sind wir jetzt einen großen Schritt weiter gekommen.“

Medien-Info: Arvato

Ausgezeichnete Orte 2019

Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank suchen unter dem Motto „digitalisieren. revolutionieren.motivieren. Ideen für Bildung und Arbeit in Deutschland und Europa” zehn innovative Projekte, die zu diesem Thema Lösungen anbieten, die Deutschland in die Zukunft führen, aber auch in Europa wirken können oder erst durch Europa möglich werden. Sarah Gillen unterstützt den Innovationswettbewerb und empfiehlt allen Projekten aus dem Saarlanddie Teilnahme.

„Gerade durch unsere anerkannt hohe Europakompetenz und unsere Lage mitten in Europa haben saarländische Projekte vor dem Hintergrund des diesjährigen Mottos eine hohe Chance unter den Presiträgern zu sein.“ so Sarah Gillen.

Bewerben dürfen sich Gründer, Firmen, Projektentwickler, Kunst- und Kultureinrichtungen, Universitäten, soziale und kirchliche Einrichtungen, Vereine, Verbände, Genossenschaften sowie private Initiatoren und Initiativen, die ihren Sitz in Deutschland haben. Die Bewerbung ist bis einschließlich 12. Februar 2019 unter www.land-der-ideen.de/anmeldung möglich. Eine hochkarätige Jury wählt die besten 100 Ideen aus.
„Deutschland – Land der Ideen“ ist die gemeinsame Standortinitiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten durch den BDI. Die Deutsche Bank ist seit 2006 Partner und Nationaler Förderer des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“. Ziel ist es, Innovationen aus Deutschland im In- und Ausland sichtbar zu machen und
die Leistungskraft und Zukunftsfähigkeit des Standorts zu stärken.

Aktueller Bericht vom 05.12.2018

Interview nach der Sitzung des Wirtschaftsausschusses zum Thema Schließung von Avarto Bertelsmann in Eiweiler

Es war mir als Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr im Landtag des Saarlandes wichtig, in einer Sondersitzung mit der Geschäftsführung und dem Betriebsrat nach Möglichkeiten zu suchen, um den Standort in Eiweiler zu retten. Mein Eindruck aus der Sitzung ist, dass es durchaus noch Möglichkeiten gäbe, den Standort zu retten. Dazu sind viele interne Gespräche nötig, die nun hoffentlich zügig angegangen werden. Ich glaube, mit der Sondersitzung haben wir gegenüber der Geschäftsführung deutlich gemacht, dass wir geschlossen hinter den Mitarbeitern stehen und es uns wichtig ist, dass wirklich alle Optionen geprüft werden, bevor der Standort aufgegeben wird.

Neues Messezentrum für Saarbrücken

Die Erweiterung des Messe- und Kongresszentrums am derzeitigen Standort ist eine große Chance für die Stadt Saarbrücken.
„Ich bin froh, dass sich die Stadt nun doch dazu entschlossen hat, den  Bürgerpark teilweise zur Erweiterung des Messe- und Kongresszentrums zu nutzen.“ so das Bundesvorstandsmitglied der CDU-Mittelstandsvereinigung (MIT) und Abgeordnete im Landtag des Saarlandes, Sarah Gillen.
Somit ist das neue Messezentrum zentral und dennoch verkehrsgünstig gelegen. Außerdem bietet die innerstädtische Lage im Vergleich zu anderen Standorten die perfekte Möglichkeit,
den Messebesuch mit einem Bummel durch die Fußgängerzone zu verbinden oder die Gastronomie in der Innenstadt zu besuchen. Deshalb wird eine Neukonzeption an dieser Stelle Zusatzeffekte für Einzelhandel und Gastronomie in der Stadt bewirken.

„Jetzt kommt es darauf an, dass die Stadt Saarbrücken ein überzeugendes Konzept vorlegt, das sich auch auf die Bedarfe immer größerer  Einzelmessen  für die Zukunft einstellt.“ so Gillen weiter. „Es darf nicht zu klein geplant werden, nur aus Angst, den Bürgerpark bebauen zu müssen.  Denn es ist sicher nicht im Sinne der Stadt Saarbrücken, dass das  Messezentrum zu klein gerät und damit auch weiterhin keine großen Messen im Saarland möglich sind.“

Die Unternehmen im Saarland brauchen wieder die Möglichkeit, auch große Leitmessen in der Region durchführen, besuchen oder bespielen zu können. Dass alle Leitmessen nur in großen Entfernungen stattfinden, ist ein echter Standortnachteil. Deshalb ist die Mittelstandsvereinigung froh, dass sich der Fraktionsvorsitzende der CDU im Landtag des Saarlandes, Alexander Funk, für die Zuschüsse aus Berlin stark gemacht hat. Mit diesen nicht unerheblichen Zuschüssen ist es Stadt und Land möglich, ein zukunftsorientiertes Messe- und Kongresszentrum zu planen und zu errichten.

So kann für den Messestandort endlich ein stimmiges Gesamtkonzept  vorgelegt werden, das auf die Ansprüche der Veranstalter und Gäste ausgerichtet ist. Davon profitieren auch die Menschen aus Saarbrücken.