Nordsaarlandstraße jetzt!

CDU-Landtagsabgeordnete Sarah Gillen drängt auf schnelle Umsetzung des Lückenschlusses zwischen der A8 bei Merzig und der A1 bei Nonnweiler.

Die Diskussion um den Lückenschluss zwischen der A8 bei Merzig und der A1 bei Wadern-Nonnweiler hat in dieser Woche wieder Fahrt aufgenommen. Die St. Wendeler CDU-Landtagsabgeordnete Sarah Gillen wertet dies als gutes Zeichen und drängt auf eine schnelle Realisierung: „Die Umsetzung einer Entlastungsstrecke ist lange überfällig. Bei der Nordsaarlandstraße wurde lange genug geredet, geplant und getrödelt. Es ist höchste Zeit, dass die Verkehrsministerin jetzt handelt und sich die Verkehrssituation für die Menschen in den Landkreisen St. Wendel und Merzig-Wadern endlich spürbar verbessert!“

Die Nordtangente zwischen Merzig und Nonnweiler steht bereits seit Jahren auf der verkehrspolitischen Agenda der Landesregierung. Trotz einem breiten politischen Willen für das Projekt kam es unter anderem aufgrund naturschutzfachlicher Bedenken jedoch nicht  zur Umsetzung. „Diese Verkehrsachse hat eine enorm große Bedeutung für die Wirtschaftskraft der ganzen Region. Die Pendler aus dem Nordsaarland und die dort ansässigen Firmen brauchen eine schnellere Anbindung an die A8 und somit nach Luxemburg. Es ist erfreulich, dass das Verkehrsministerium jetzt eine alternative Trassenführung für die Nordsaarlandstraße prüfen und ein Erhebungskonzept mit den zuständigen Bürgermeistern abstimmen will. Wenn wir den ländlichen Raum stärken wollen, brauchen wir ein attraktives Verkehrskonzept!“

Schenker bei Ansiedlung unterstützen!

PRESSEMELDUNG DER MITTELSTANDSVEREINIGUNG.

Ansiedlung von Logistikunternehmen hat positive Effekte für die ganze Region.

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Saar (MIT) steht den Ansiedlungsplänen von Schenker positiv gegenüber. Allein schon die Ansiedlungspläne werten das Image des Saarlandes als zukunftsfähiger Logistikstandort im Herzen Europas auf. Von einer möglichen Ansiedlung dieser stark wachsenden Branche profitiert nicht nur die Stadt Saarbrücken unmittelbar. Eine solche Ansiedlung wird mittelbar auch positive Effekte auf Einzelhandel, Handwerk und das Baugewerbe in der Region generieren.

Trotzdem sieht auch die Expertin für Stadt- und Regionalentwicklung innerhalb der MIT – Sarah Gillen, MdL – als Diplomingenieurin für Raum- und Umweltplanung die Ansiedlung an dem geplanten Standort kritisch, da die Anbindung des Flughafens in Ensheim an das vorhandene Autobahnnetz nicht optimal ist. Die Mittelstandsvereinigung ist aber davon überzeugt, dass es genügend alternative Flächen im Saarland gibt.

Daher – und um eine Abwanderung von Schenker nach Lothringen zu verhindern – fordert die MIT das Wirtschaftsministerium auf, Schenker bei der Suche nach einem besser geeigneten Standort aktiv und vor allem zeitnah zu unterstützen.