Nationalpark ist Beispiel für grenzüberschreitenden Umweltschutz

PRESSEMELDUNG

Am Sonntag, 11. Juni 2017, fand zum zweiten Mal das Nationalparkfest Hunsrück-Hochwald statt – in diesem Jahr auf der Festwiese Bostalsee. Für mich ist der Nationalpark Hunsrück-Hochwald nicht nur ein gutes Beispiel für grenzüberschreitenden Umweltschutz, sondern auch eine wirtschaftliche Chance für das Saarland: Durch den Trend des Naturtourismus ist der Nationalpark ein Wirtschaftsmotor für das St. Wendeler Land. Das hier geschaffene Naturschutzgroßprojekt verbessert durch die extensive Bewirtschaftung die biologische Vielfalt und trägt so zur Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung bei.

Es ist positiv herauszustellen, dass Umwelt und Naturschutz im Nationalpark Hunsrück-Hochwald durch Rangertouren, GPS-Schnitzeljagd und Erlebniswanderungen praktisch erlebt werden können. Es ist wichtig, dass wir die Sicherung unserer natürlichen Lebensgrundlagen mehr in den Fokus rücken. Gerade nach dem Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen kommt es umso mehr darauf an, dass alle verbliebenen Partner an den bestehenden Zielen festhalten und für den Erfolg des Abkommens kämpfen. Klima- und Umweltschutz macht nicht an den Ländergrenzen halt, sondern ist eine gemeinsame Aufgabe aller Länder und vieler Partner. Großes entsteht immer im Kleinen – das gilt gerade auch im praktischen Naturschutz. Deshalb werden wir uns dafür einsetzen, die Entwicklung des Nationalparks Hunsrück-Hochwald weiter zu fördern.